Selbstfürsorge für Coaches

28. Juni 2016 Von In Coaching Ausbildung Gelesen 2124 mal 0 Kommentar

Selbstfürsorge Coaches

Sieht so Dein Coaching-Alltag aus?

Stets zielführende Fragen zur richtigen Zeit, permanent den Coaching-Prozess im Griff haben, ständige Aufmerksamkeit gegenüber unseren Klienten, immer eine neue Methode aus dem Hut zaubern, Empathie auch wenn es schwer fällt und das Ganze selbstverständlich mit Wertschätzung und der uns „naturgegebenen“ Objektivität.

Dazu kommt natürlich noch der ganz normale Unternehmertag mit Akquisition, Pflege der Internetseite, Buchführung, Netzwerken, Lesen von Fachliteratur etc.

So viel Spaß und Befriedigung die Arbeit als Coach mit sich bringt, so kann es doch mitunter auch anstrengend sein, dem „selbstgewählten“ Anspruch auf Dauer stand zu halten, oder? Und: Wenn Du professionelle Arbeit abliefern möchtest, solltest Du auch professionell agieren. Das gilt auch für Dein eigenes Wohl. Deine Klienten haben es tatsächlich verdient, dass Du Dich mit wachem Geist und voller Aufmerksamkeit ihnen und ihrem Anliegen widmest.

Ich weiß nicht wie es Dir geht aber ich benötige dazu eine solide Grundkonstitution, eine positive Grundstimmung und möglichst keine belastenden Gedanken aus meinem Umfeld. Um das zu erreichen, versuche ich mir regelmäßig Auszeiten zu nehmen, in denen ich mich mit komplett anderen Themen beschäftige als mit Coaching.

Diese Auszeiten werden oftmals im „Überlebensalltag“ vergessen.

Doch was kannst Du konkret tun um den Kopf frei zu bekommen? Ich nenne Dir mal ein paar konkrete Beispiele:

-       Plane zwischen zwei Coaching-Terminen mindestens eine halbe Stunde Pause ein. So hast Du Zeit für notwendige Notizen und kannst kurz die Beine hochlegen.

-       Gehe täglich an die frische Luft; also nicht nur das Fenster öffnen ;-), sondern richtig raus zum spazieren oder joggen. Das klingt banal aber sei mal ehrlich wie oft Du das machst.

-       Übe ein Hobby aus, das mit Coaching und verwandten Themen nichts gemeinsam hat. So bleibst Du der „übrigen“ Welt zugewandt und verlierst nicht die Bodenhaftung.

-       Umgib Dich mit Menschen, die aus ganz anderen Lebensbereichen kommen, das öffnet den Horizont.

-       Trau Dich auch mal Fachzeitschriften ungelesen zu entsorgen, wenn sie Dich schon seit vier Wochen „anschauen“. Du wirst feststellen, es passiert nichts Schlimmes.

Meine aktuelle Selbstfürsorge besteht gerade darin, dass ich die „normalerweise geforderten“ 750 Wörter für einen Blogartikel außer Acht lasse um mich mit einer ehemaligen Teilnehmerin unserer Coaching-Ausbildung spontan auf einen Kaffee zu treffen, da sie gerade in Berlin ist. Das muss einfach drin sein.

Was machst Du um den Kopf zwischendurch frei zu bekommen?

Gelesen 2124 mal Letzte Änderung am Dienstag, 28 Juni 2016 17:15
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