Ich will, ich will nicht – Eine Coaching-Ausbildung um für Dich selber zu sorgen?

05. Oktober 2016 Von In Coaching Ausbildung Gelesen 3234 mal 0 Kommentar

Coaching-Ausbildung zur SelbstfürsorgeJetzt oder nie!

Kennst Du das?

„Eigentlich müsste ich mal wieder etwas für mich selber tun. Der Workshop im letzten Jahr war echt super. Warum mache ich das nicht öfters?“

„Heute bin ich wieder nur so von einem Termin zum nächsten gelaufen. Ich habe das Gefühl, dass mein Leben nur so an mir vorbei läuft. Ich müsste mal etwas tun das nur für mich ist…“

„Ich könnte im Job noch sehr viel besser sein, wenn ich lernen würde mit bestimmten Situationen besser umzugehen.“

Du kannst mir glauben, auch ich kenne das. Noch vor ca. 10 Jahren, ging es mir ähnlich. Hin und wieder habe ich einen Wochenend-Workshop oder ein Seminar besucht. Alle mit dem Grundgedanken, etwas für mich persönlich zu tun. Sie waren auch durchweg gut, und ich bin mit den besten Vorsätzen nach Hause gegangen. Nur habe ich gemerkt, dass ich es nicht so richtig geschafft habe, das Gelernte tatsächlich in meinen Alltag zu integrieren. Die ersten 1 – 2 Wochen nach den Kursen war ich hoch motiviert, doch dann kamen die alten Verhaltensmuster wieder zum Vorschein. Und ich kann Dir sagen, das hat mich ziemlich gewurmt. Ich habe mir dann viele Gedanken darüber gemacht, warum es wohl so schwierig ist etwas für sich selbst zu tun, wobei wir doch im Grunde genommen wissen was für uns gut ist.

Erst die Arbeit dann das Vergnügen – warum wir anderen häufig mehr Bedeutung schenken als uns selbst

Eigentlich ist es doch komisch. Jedem anderen würden wir raten. „Mensch mach doch einfach mal was für Dich.“ „Lass doch mal Fünfe gerade sein.“ „ Nur wenn es Dir gut geht, kannst Du auch für andre da sein“ usw. Doch für uns selbst gilt das irgendwie nicht.

  • Da wird doch noch ein  geschäftlicher Termin vergeben, obwohl man abends zum Sport verabredet ist,
  • Da werden noch schnell die Mails erledigt, obwohl eigentlich Mittagspause ist
  • Der Kollegin wird die Erstellung der Präsentation abgenommen, da sie mit Power Point nicht so fit ist, obwohl der eigene Schreibtisch noch voll liegt
  • Auf das lange Wochenende wird verzichtet, weil der Sohn ein Fußballspiel hat
  • Usw, usw.

Sicherlich könntest Du die Liste fortsetzen.

Das Verrückte dabei ist, dass Du Dich in dem Moment wo Du Du Dich selber zurücknimmst, gleichzeitig gut und schlecht fühlst. Gut, weil Du etwas besonderes leistest, vielleicht über Deine Grenzen gehst, Dir also etwas zutraust, was Du eigentlich nicht wolltest; schlecht, weil Du weißt, dass genau das Dir auf Dauer nicht gut tut.

Versteh mich nicht falsch. Es kann durchaus sinnvoll sein, ab und zu seine Grenzen zu überschreiten, sonst würde es keine Entwicklung geben. Es geht eher darum, festzustellen, wann wirklich eine Grenze erreicht ist, die zu überschreiten nicht mehr gesund ist.

Ich glaube, hier spielen zwei Aspekte eine Rolle. Zum einen führt eine Grenzüberschreitung in aller Regel zu Anerkennung von außen, die den meisten Menschen wichtig ist. Sei es, dass der Chef einen lobt, dass man noch dies oder jenes geschafft hat oder die Kollegin ein „Du bist doch die Beste“ säuselt. Für derartige Belobigungen sind die meisten Menschen sehr empfänglich. Selber lobt man sich ja nicht so oft ;-) Zum Zweiten fällt es uns meist leichter gegenüber sich selbst ein schlechtes Gewissen zu haben als gegenüber anderen. Wer enttäuscht schon gerne andere??

Das heißt, wir sind in aller Regel sehr viel besser darin, uns und unsere Bedürfnisse hinten anzustellen als die Bedürfnisse anderer Menschen.

Wo bleibe ich selbst dabei?

Ich weiß nicht wie es Dir dabei geht aber bei mir hinterlässt es dann doch einen unterschwellig bitteren Geschmack, wenn ich mir etwas für mich vorgenommen habe und es nicht eingehalten habe. Es bleibt immer so das Gefühl zurück, als ob ich mich selber nicht ernst, nicht wichtig nehmen würde. Das wiederum kann dazu führen, dass sich mein Selbstbild und damit mein Selbstwert verschlechtern.

Auch vor 10 Jahren war ich mir bewusst, dass dieses Verhalten nicht gut für mich war. Ich wusste aber nicht so recht wie ich wirklich dauerhaft etwas ändern kann. Schließlich wollte ich mich auch nicht zu einem Egomanen entwickeln, der nur an sich selbst denkt.

Über verschiedenste Wege bin ich dann zu meiner Coaching-Ausbildung gekommen, die ich eigentlich gebucht habe um mich beruflich weiter zu entwickeln. Dort habe ich damals zum ersten Mal etwas von Glaubenssätzen gehört und wie sie uns und unser Leben beeinflussen können. Das besondere aber war, dass ich nicht nur theoretisch etwas über Glaubenssätze gelernt habe, sondern auch praktisch gelernt habe sie zu erkennen und zu verändern und zwar nachhaltig. Das hat mir sehr geholfen.

Hier habe ich auch verschiedene Kommunikationsmodelle und den Umgang damit erlernt. Außerdem ist mir bewusst geworden, welchen Einfluss mein Verhalten auf meine Umwelt hat und durfte feststellen, dass schon eine kleine Veränderung bei mir, große Veränderungen in meinem Umfeld bewirken können. Überhaupt war es eine großartige Möglichkeit, viel über mich und meine Wirkung auf andere zu lernen.

Diese Erkenntnisse konnten aber nur dadurch ihre Wirkung zeigen, dass ich regelmäßig Feedback durch die anderen Teilnehmer der Coaching-Ausbildung erhielt. Ein weiterer wichtiger Punkt, der die Nachhaltigkeit unterstützt hat, war die Dauer der Ausbildung. Ich habe gemerkt, dass es ein großer Unterschied ist, ob ich ein Wochenendseminar besuche oder eine mehrmonatige Ausbildung mit einem festen Teilnehmerkreis. In einem solchen Rahmen, in dem Vertrauen eine große Rolle spielt, ist echte Selbsterfahrung möglich.

Diese Erfahrung war für mich Gold wert. Somit hat die Coaching-Ausbildung mich nicht nur beruflich sondern auch persönlich einen großen Schritt weiter gebracht. Soweit, dass ich mit meinem Kollegen Peter, selber Coaches ausbilde um die gemachten Erfahrungen weiter zu geben.

Vielleicht bist Du ja auch gerade an dem Punkt an dem Du sowohl etwas für Deine berufliche als auch für Deine persönliche Entwicklung tun möchtest. Worauf also noch warten? Schau Dich doch einfach mal um, welche Möglichkeiten es gibt. Und wenn Du etwas über unsere Coaching-Ausbildung erfahren möchtest, freuen wir uns, von Dir zu hören.

 

Gelesen 3234 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 16 Februar 2017 15:39
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