Erfolgreich als Trainer - Das muss kein Zufall sein

29. Dezember 2016 Von In Coaching Ausbildung Gelesen 923 mal 0 Kommentar

Trainer RegelnZum Jahresende, möchte ich Dir ein paar Tipps für Deine Trainerkarriere mit auf den Weg geben.

Ich habe sie so aufgeschrieben, wie sie mir eingefallen sind. Das heißt die Reihenfolge ist rein zufällig. Vielleicht sagst Du während des Lesens: “Das ist doch wohl selbstverständlich. Das weiß doch jeder.“ Doch hier kommt der Unterschied zwischen Wissen und Können bzw. Umsetzung ins Spiel. Mit Sicherheit wirst Du vieles aus Deiner eigenen Erfahrung als Seminarteilnehmer kennen und hast Dir damals gedacht: „Wenn ich Trainer bzw. Trainerin wäre, dann würde ich das aber so und so machen.“ Und nun ist es soweit, dass Du eigene Seminare, Kurse oder Workshops anbietest und Dich selber unter Beweis stellen musst.

Die nachfolgende Auflistung ist nur als Anregung zu verstehen. Es gibt noch viel mehr, auf das es zu achten gilt. Vieles von dem wirst Du sicher schon anwenden, anderes fällt Dir vielleicht noch schwer. Als Trainer ist neben dem Fach- und Methodenwissen auch die eigene Trainerpersönlichkeit im Spiel. Deren Entwicklung braucht manchmal Zeit und ehrliches Feedback. Nun aber los.

Trainer Do`s - Darauf solltest Du achten

  • Versuche zu Beginn des Seminars das „Eis zu brechen“. So kommen alle miteinander in Kontakt.
  • Solltest Du eine Power Point-Präsentation halten, sorge auch für entsprechende Ausdrucke.
  • Versuche Deine Kursteilnehmer zu aktivieren.
  • Nimm Dir am Anfang eine Minute Zeit: Nur zum atmen. Das hilft Dir, Dich auf die Gruppe zu fokussieren.
  • Lass Dir am Ende des Seminars Feedback geben.
  • Fördere die Interaktion unter Deinen Seminarteilnehmern.
  • Gib eine Agenda heraus, so dass sich Deine Teilnehmer orientieren können.
  • Formuliere zu Beginn Grundregeln.
  • Plane Zeit für Fragen und Diskussionen ein.
  • Stelle Dich auf Deine Zielgruppe ein.
  • Zeige, dass Du für das jeweilige Thema „brennst“.
  • Informiere Dich vorab über Deine Zielgruppe.
  • Bereite Dich gewissenhaft vor: Deine Kunden haben es verdient.
  • Bleibe bei aller Planung flexibel.
  • Zeige, dass Du das Material kennst, welches Du verteilst.
  • Teile Beispiele, Geschichten und Erfahrungen mit Deinen Seminarteilnehmern.
  • Behalte stets die Kontrolle über die Durchführung des Seminars bzw. Workshops.
  • Lass Deine Seminarteilnehmer mit einem Lächeln nach Hause gehen.
  • Sorge für emotionale Beteiligung.
  • Gib ein strukturiertes Skript heraus.
  • Entwickle Sinn für Humor.
  • Nimm Dich nicht zu wichtig.
  • Lass Deinen Teilnehmern Zeit auf Fragen zu antworten.
  • Nutze das Fachwissen der Gruppe.
  • Nutze kleine Gruppendiskussionen zur Erweiterung des Themas.
  • Denke daran erlerntes Wissen zu überprüfen. Das stärkt die Selbstwirksamkeit jedes Einzelnen.
  • Kleine Snacks und Getränke werden gerne genommen ;-).
  • Wiederhole Fragen und Kommentare, so dass jeder sie hören kann.
  • Sorge für einen pünktlichen Start und ebenso für ein pünktliches Ende. Das unterstreicht Dein strukturiertes Vorgehen.
  • Sei offen für andere Gedanken und Meinungen.
  • Achte auf ausreichende Pausen.
  • Schaffe eine angenehme Trainingsumgebung.
  • Sprich verschiedene Lerntypen durch unterschiedliche Methoden an.
  • Versuche möglichst viel Praxisbezug herzustellen.


Trainer- Dont`s - Hierauf solltest Du möglichst verzichten

  • Duze Deine Teilnehmer, ohne vorher zu Fragen. Damit schaffst Du sofort Nähe.
  • Bereite Dich möglichst wenig vor. Das zeigt wie spontan Du bist.
  • Lies Deine Power-Point-Folien ab.
  • Präsentiere in monotoner Stimmlage.
  • Beeil Dich möglichst, damit Du viel Stoff in kürzester Zeit vermitteln kannst.
  • Überfordere Deine Lernenden, denn nur so lernen sie ihre Grenzen kennen.
  • Sprich besonders schnell, damit jeder merkt, dass Du viel weißt.
  • Bewege Dich möglichst viel vor den Zuhörern. Das unterstreicht Deine Dynamik.
  • Lass Dich auf jedes Nebengespräch ein, das zeigt wie flexibel Du bist.
  • Ignoriere Teilnehmer, die Dir nicht sofort sympathisch sind.
  • Stelle Fragen, auf die Du selbst die Antwort nicht weißt.
  • Erweitere die Pausen, je nach Deiner Tagesverfassung.
  • Unterstreiche Deine Expertise, indem Du häufig Fremdwörter oder Abkürzungen benutzt.
  • Geh immer davon aus, dass alle den gleichen Wissensstand haben.
  • Biete individuelle Anfangs- und Endzeiten an.
  • Beginne erst, wenn auch wirklich der letzte Kursteilnehmer eingetroffen ist.
  • Beende den Seminartag möglichst früh.

Was ist für Dich ein absolutes No-Go als Trainer? Ich bin gespannt!!

Dies alles, und noch viel mehr kannst Du in unserer Trainer-Ausbildung lernen, die am 08.02.2017 beginnt :-))

Gelesen 923 mal Letzte Änderung am Dienstag, 10 Januar 2017 09:55
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