Sei mutig und lebe Deinen Traum - 4 Ideen zur Um

11. Mai 2017 Von In Coaching Ausbildung Gelesen 277 mal 0 Kommentar

Als Coach Mut beweisen

Wie oft hast Du schon da gesessen und Dir gesagt:“ Wenn ich könnte wie ich wollte...“ oder „Am liebsten würde ich ja, aber...“, „Damit hätte ich früher anfangen sollen...“ usw. usw.

So manchem Interessenten für eine Coaching-Ausbildung geht es ebenso. Gerne würden sie, doch noch nicht jetzt, nicht zu diesem Zeitpunkt. Doch wann ist der Richtige Zeitpunkt gekommen das zu tun was Dir wirklich wichtig ist?

Gerne finden wir Ausreden etwas nicht tun zu müssen, obwohl wir es in unserem tiefsten Innersten doch gerne tun würden. Entweder sind wir „plötzlich“ zu alt, oder müssen uns um unsere Kinder oder die älter werdenden Eltern kümmern. Es gibt viele innere Überzeugungen, die uns von unseren wahren Bedürfnissen ablenken können. Diese können so stark sein, dass man sich oft gar nicht vorstellen kann, einfach das zu tun was jetzt „dran“ wäre.

Ich möchte Dir in diesem Artikel einige Ideen an die Hand geben, die Dir dabei helfen könnten tatsächlich mal das zu tun, was DIR wirklich wichtig ist. So, dass Du als Coach gegenüber Deinen Klienten mit gutem Beispiel voran gehen kannst ;-)

Nebenbei bemerkt, gab es eine Umfrage einer australischen Palliativkrankenschwester (Bonnie Ware) unter Sterbenden. Sie fragte die Menschen, was in Ihrem Leben sie am meisten bereut hätten.

Dies sind die fünf häufigsten Antworten:

1. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.“
2. „Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.“
3. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.“
4. „Ich wünschte mir, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten.“
5. „Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein.“

Also fern ab, von viel Geld, großem Haus und schnellem Auto. Es kommt vielleicht mehr darauf an, etwas weniger von dem zu tun was Dich anstrengt, bzw. stresst also eher etwas wegzulassen als vermeintlich Fehlendes mit aller Kraft erreichen zu wollen.

Vielleicht helfen Dir die folgenden Ideen Deine „wahren Träume“ umzusetzen.

4 Ideen für ein authentisches Leben

1. Lebe nicht nach den Erwartungen anderer Menschen

Hast Du schon mal darüber nachgedacht, warum Du den Beruf ausübst, den Du jetzt ausübst? Und, warum arbeitest Du noch immer in dem Job, obwohl er Dich nicht wirklich glücklich macht? Kann es sein, dass Du Angst hast andere Menschen zu enttäuschen, wenn Du deren Erwartung nicht erfüllst? Erwartungen Deiner Eltern, dem Ehepartner, dem Chef usw?

Das heißt: Wenn Du Dein Leben nach Deinen Wünschen gestalten möchtest, kann es passieren, dass Du immer mal andere enttäuschen musst.

Eltern, Partner, Chefs, Mitarbeiter, Freunde – vielleicht sogar Dich selbst, weil Du keine Lust mehr hast, bestimmten Ansprüchen hinterher zu laufen. Andere zu enttäuschen kann unangenehm sein, vor allem wenn Du vielleicht Angst vor Konflikten hast und viel dafür tust, von anderen geliebt zu werden.

Aber wirst Du nicht auch öfters von anderen enttäuscht – und überlebst das auch?

2. Glaube nicht an Wunder, glaube an Dich selbst

Gehörst Du auch zu denen, die sich nach einer Flugzeuglandung bekreuzigen? Oder sprichst von einem Schutzengel, wenn Du knapp an einem Unfall vorbeigekommen bist?

Glaubst Du als Coach auch daran, dass Deine Kunden schon den Weg zu Dir finden werden und Du keine Werbung machen musst? Sorry, aber vergiss das. Wenn Du als Coach mit Klienten arbeiten möchtest, musst Du Dich aktiv darum kümmern.

Und auch sonst gilt: Wenn Du mehr von dem tun möchtest was Dir Spaß macht, was Dir wichtig ist, dann bist Du selber dafür verantwortlich. Das nimmt Dir leider niemand ab und ein Wunder wird da leider nicht helfen.

3. Vergiss Deinen Perfektheitswahn

Perfektion ist unnatürlich und lebensfeindlich. Denn der fehlerfreie Zustand würde Stillstand bedeuten. In einer perfekten Welt mit ebenso perfekten Menschen ohne Unterschiede würde jeder Antrieb, etwas zu tun, erlahmen. Die Natur macht ja auch dauernd „Fehler“, das heißt, sie weicht vom Ideal ab. Und erst dadurch entstehen Vielfalt und Entwicklung.

Der Wunsch nach Perfektion ist ein von Menschen gemachtes Konstrukt (Ich weiß, wovon ich rede ;-)). Meist weil wir Fehler überbewerten und als Versagen interpretieren. Das lernen wir oftmals schon im Elternhaus oder in der Schule durch das Notensystem.

Natürlich gibt es Bereiche, wo Perfektion wünschenswert ist. Wenn ich mich z. B. operieren lassen muss, möchte ich natürlich das alles perfekt verläuft. Doch wie man weiß, ist auch dies oft nur ein frommer Wunsch...

Und für die meisten Dinge im Leben gibt es ohnehin keine Kriterien für Perfektion:

  • Wie ist der perfekte Partner/die perfekte Partnerin?
  • Was müssen perfekte Eltern tun oder lassen?
  • Wie arbeitet ein perfekter Coach?

Also: Entspann Dich. Hör auf, perfekt sein zu wollen. Tu Dein Bestes. Das reicht meistens. Und manchmal eben nicht. So what?

4. Du musst nicht auf allen Hochzeiten tanzen

Wenn Du erfolgreich bzw. glücklich sein willst bei dem was Du tust, gib Dir die Erlaubnis in die Tiefe, statt in die Breite zu gehen. Zehnkämpfer können nie in allen Disziplinen so gut sein wie ein Einzelkämpfer in seiner Disziplin.

Egal ob Du Dich als Coach selbstständig machen möchtest, oder ein interessantes Hobby pflegst. Wenn Du darin ganz präsent bist und Dich ganz dieser Sache widmest, wirst Du weiter kommen, als wenn Du Dich verzettelst weil Du glaubst, Du musst auf allen Hochzeiten tanzen.

Vielleicht können Dir diese Gedanken helfen, Dich auf das Wesentliche in Deinem Leben zu konzentrieren. Auf das, was DIR tatsächlich wirklich ist.

Gelesen 277 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 11 Mai 2017 10:02
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